Marina Bay Sands – Hotel Review

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Auf unserer Durchreise nach Neuseeland haben wir in Singapur ein Stop eingelegt. Und da wir in Flitterwochen waren, wollten wir uns verwöhnen. Als Hochzeitsgeschenk haben wir uns ja eine kleine Unterstützung unserer Hochzeitsreise gewünscht und unsere Gäste waren sehr großzügig, sodass wir uns für zwei Tage das Club Room im Marina Bay Sands gegönnt haben. Und hier möchte ich meine persönliche Erfahrungen während unser Aufenthalt zusammenfassen – so eine unbezahlte Marina Bay Sands – Hotel Review.

Wir hatten schon viel davon gehört und gelesen und waren sehr auf dieses Megahotel gespannt. Das Marina Bay Sands Resort wurde 2010 offiziell eröffnet und beherbergt nicht nur das Hotel sondern auch ein Casino, Shopping Center und viele weitere Attraktionen. In unserem Zimmerangebot war das Flughafentransfer inklusive. Den Service haben wir auch genutzt. In einer halben Stunde ist man bequem vom Flughafen ins Hotel ohne schwere Koffer über lange Strecken schleppen zu müssen.

infinity pool by night

Infinity pool by night

In der Marina Bay Sands angekommen hat uns erst die gigantische Eingangshalle zum staunen gebracht. Als Club Room Gast genießt man aber das Check-In in am VIP Schalter, welcher sich in einer kleinen Lounge befindet. Das Check-In ging zügig nur die Suche nach dem richtigen Aufzug hat uns etwas Zeit gekostet. Das erste Blick im Zimmer war schon vielversprechend 62 Quadratmeter mit Aussicht auf die Skyline. Aufzuwachen mit solchem Ausblickt fühlt sich königlich an. Die Wölbung der Fenster nach außen macht es möglich sich praktisch über die Straße zu lehnen. Man sollte allerdings keinen Höhenangst haben.

Club Room in Marina Bay Sands

Club Room in Marina Bay Sands

Durch eine Flügeltür gelangt man vom Flur ins Badezimmer. Diese ist genau so großzügig gestaltet wie der Rest des Club Rooms – Badewanne, separate Dusche und WC sogar eine Personenwaage war vorhanden.

Das Bad in der Club Room

Das Bad in der Club Room

P1080808Eine weitere Superlative welche die unzähligen Besucher anlockt ist definitiv das 146 Meter lange infinity pool in 191 Metern Höhe. Man muss es einfach gesehen haben. Ich weiß nicht welche die Ursache war, ob der lange Flug, oder das drastische Klimawechsel (gekommen aus dem eingeschneiten Deutschland), oder die gigantische Architektur – ich habe mich auf jeden Fall wie im Traum gefühlt – in einem wahr gewordener Traum.

Frühstück mit Aussicht

Frühstück mit Aussicht in der Club

Die Bewohner von Club Rooms sind auch zu einem Cocktail & Canapé Hour eingeladen, welches in der Club neben dem infinity Pool serviert wird. Wir haben das Angebot ein mal genossen. Leider ließ die erwartete Exklusivität zu wünschen übrig – als wir vor dem Club standen wurden wir zwar mit Champagner empfangen müssten aber eine Viertel Stunde warten um Platz zu bekommen. Es sind einfach nicht genügend Plätze für alle Club Room Gäste vorhanden. Die Auswahl an Getränken war ausgezeichnet – nur haben die Asiaten eine andere Vorstellung von Cocktail Hour als sich das Hotelmanagement gedacht hat – nämlich soviel Essen und Trinken wie es nur in den zwei Stunden geht.

Marina Bay Sands Hotel Lobby

Marina Bay Sands Hotel Lobby

Ach ja das Pool – natürlich haben wir auch das Wassertemperatur probiert und die war in der Tat etwas erfrischend. Man gewöhnt sich aber schnell daran und sollte es auch unbedingt wagen. Freie Liegestühle gab es auch genug sowie Erfrischendes Zitronenwasser 🙂 Eins fand ich nur seltsam – man muss sich in seinem Zimmer umziehen und mit dem Bademantel durch den halben Hotel latschen um zum Pool zu gelangen.

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Ich war von dem Hotel ziemlich begeistert, insbesondere wegen dem faszinierenden Aussicht und würde es für einen Zwischenstop empfehlen. Eine super exklusive Atmosphäre kann man aber in einem Hotel mit mehr als 2500 Zimmern nicht spüren auch wenn der Preis für Normalverdiener exklusiv ist.

Mrs. Bräumelova

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