Depot – Eatery and Oyster Bar – Auckland

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Ich wollte schon lange über das Depot – Eatery and Oyster Bar in Auckland erzählen, ist aber immer wieder etwas dazwischen gekommen. Wie z.B. die aktuelle Grippewelle welche mich letzte Woche erwischt hat, sodass ich die Zeit im Bett verbracht habe.

Kurz bevor sie schließen

Kurz bevor sie schließen

Auf unsere Neuseeland Reise hatten wir nur einen sehr kurzen Aufenthalt in Auckland geplant – um genau zu sein 20 Stunden. Mein Highlight für die kurze Zeit war nicht die Skytower sondern das benachbarte Oyster Bar. Eigentlich wollten wir an dem Abend nichts mehr essen und uns nur die Stadt anschauen. Wir hatten ein nettes Hotel ziemlich zentral, sodass wir alles zu Fuß erkunden könnten. Nachdem wir gemütlich zum Hafen geschlendert sind, müssten wir feststellen, dass es Abends viel zu kalt ist nur für ein leichtes Pulli. Also haben wir uns auf ein Wein geeinigt und uns auf der Suche nach einem netten Lokal gemacht. Wir sind an einige interessanten spanische und italienische Bars vorbeigelaufen auf der Suche nach etwas Nichteuropäisches. Indische und arabische Küche war auch vorhanden, doch wir wollten ja nichts großes Essen. Also gerade neben dem Eingang von der Skytower und Skycity, welche mehrere unterschiedliche Bars und Restaurants beherbergen, haben wir das Depot entdeckt.

Wein & Humus Dipp

Wein & Humus Dipp

Vor dem Eingang standen ein paar rustikale Tische und man könnte die entspannte, gemütliche Atmosphäre des Inneren spüren. Unser erster Eindruck wurde durch die freundliche Bedienung bestätigt, die uns gleich ein Glas Wasser eingeschenkt hat. Die Bar war fast voll aber nicht überfüllt. An genau so rustikale Tischen wie draußen von dem Eingang saßen sehr gut gekleidete Frauen und Männer – manche der Männer sogar mit Anzug aber schon ohne Krawatte. Es war der letzte Arbeitstag für die Kiwi’s vor den Weihnachtsferien.

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Ich bin ein großer Fan von Bars und Restaurants mit Still, bei denen die Liebe zum Detail und zum Gast genau so wichtig sind wie die Qualität des Essens. Man kann sich richtig entspannen, fühlt sich willkommen, fast so wie zu Hause, unkomplizierte Atmosphäre und natürlich leckeres Essen originell serviert. Neben den Metallbechern in denen unser Wasser serviert wurde, fand ich die Idee toll – das frische Besteck in bunte alte Konservendosen mit unterschiedlichen Muster zu servieren. Man sagt ja nicht umsonst „die Auge isst mit“. Und hier gab es auch genug fürs Auge. Eigentlich ein ausgezeichnetes Beispiel wie man ein satter Gast zum Essen verführen kann.

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Neben dem heimischen Wein, das hervorragend geschmeckt hat, bestellten wir zwei Kleine Gerichte – ein mal die „Pork carnitas on corn tortillas with tomato salsa and apple slaw“ und ein mal die „Turbot sliders with preserved lemon mayo & watercress“. Das war aber nicht alles – da ich ein absoluter Oliven-Fan bin könnte ich ein weiteres Leckerbissen nicht widerstehen – Gegrillte grüne Spargel mit Olivenbutter – einfach köstlich. Ich kann es kaum erwarten dass es wieder Spargelzeit wird – dann wird’s gesund experimentiert! Ist es euch schon aufgefallen – die Schnipsel von Bedienungsanleitung welche unter dem Fisch-Burger herausguckt – das sind so kreative Kleinigkeiten die beim Gast ein Lächeln zaubern.

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Und wie wohl die meisten von euch sicherlich bemerkt haben – wir haben die Austern nicht probiert. Leider bin ich absolut kein Fan davon und deshalb kann ich auch nichts von der Qualität berichten, aber die mengen die an den Benachbarten Tischen verfuttert wurden lassen auf ein gutes Qualität schließen. Und ich kenne einige Leute die sicher das für mich testen würden wenn die in Auckland sind.

Ich hoffe demnächst breitet sich diese ungezwungene Kreativität auch hierzulande aus. Wenn ihr frische Vorschläge aus der Stuttgarter Umgebung habt dann nur her damit!

Mrs. Bräumelova

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